Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe, ISIN: NO0012938325) hat ihre Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Insgesamt entwickelte sich die HÖRMANN Gruppe in den ersten sechs Monaten stabil, trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds. Demnach wurde mit 336,7 Mio. € ein Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau erwirtschaftet (Vorjahr: 335,2 Mio. €).
Der Rohertrag verringerte sich um 3,3 Mio. € auf 167,5 Mio. €. Hierfür war im Wesentlichen der um 13,4 Mio. € höhere Materialaufwand von 190,4 Mio. € (Vorjahr: 177,0 Mio. €) ursächlich, während die Bestandsveränderungen um 9,2 Mio. € auf 21,1 Mio. € anstiegen (Vorjahr: 11,9 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 von 18,6 Mio. € auf 15,4 Mio. €; das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 8,5 Mio. € (Vorjahr: 12,3 Mio. €). Insbesondere ein gestiegener Materialaufwand infolge eines geänderten Produkt- und Leistungsmix sowie des hohen Bestands an begonnenen Projektaufträgen haben das operative Ergebnis belastet.
Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Wir haben die HÖRMANN Gruppe im ersten Halbjahr weiterhin stabil auf Kurs gehalten. Wir werden uns wohl vorerst daran gewöhnen müssen, dass die hohe wirtschaftliche Unsicherheit der neue Normalzustand ist. Wir sind sehr froh, dass unser Unternehmen mit einem Nettofinanzmittelbestand von 53,1 Mio. € und einer komfortablen Finanzierungsstruktur weiterhin auf einer sehr soliden finanziellen Grundlage steht.“